Manchmal plant man große Dinge und es tauchen ständig neue Hindernisse auf. So auch geschehen bei den Vorbereitungen zu einem unserer Splitboard Camps. Der Zeitpunkt der geplanten Abfahrt wurde immer weiter nach hinten verschoben. Auch hat sich die Anfahrt dann als länger wie gedacht herausgestellt. Deshalb erreichten wir den Ausgangspunkt für dieses splitboard adventure erst am späten Nachmittag.
Die Rucksäcke waren ungewohnt schwer mit der Ausrüstung für eine Übernachtung im Hochgebirge bepackt. Trotzdem waren alle voll motiviert und freuten sich darauf endlich mit den Splitboards loslaufen zu können.
Was dann folgte war ein ziemlich schräges Erlebnis, denn wir mussten erkennen, wie schnell sich die Umgebung bei Einbruch der Dunkelheit total verändert. Sehr rasch entwickelte sich unsere mittelschwere Snowboardtour zu einem echten splitboard adventure !
Die am Vorabend auf der Landkarte gewählten Position für unser Bivouac wurde trotz grellem Licht von leistungsstarken Stirnlampen erst sehr spät gefunden. Aber genau dieses kleine bisschen an Ungewissheit lässt uns immer wieder aufs Neue loslegen und in weiterer Folge wichtige Erfahrungen in der Natur machen!
Eine ausführliche Beschreibung mit vielen eindrücklichen Bildern findest du am Blog von Martin Stiegler der dieses Abenteuer vom Frühjahr 2014 für uns dokumentiert hatte.
Wir laufen durch komplette Dunkelheit. Nur die schmalen Lichtkegel unserer Stirnlampen leuchten uns spärlich den Weg. Um uns herum nur kalte, schwarze Nacht. Schwitzend quälen wir uns durch die Finsternis den Berg hoch. Es liegt kein Schnee, darum schleppen wir neben schwer beladenen Rucksäcken zusätzlich unsere Splitboards auf dem Rücken. Es beginnt zu schneien und weit und breit ist keine Hütte in Sicht. Was zur Hölle hat uns bewegt hierher zu kommen? weiterlesen
