Alpintour – Mont Blanc – Teil 1

Besteigung des Mont Blanc über die Normalroute auf eine eher unkonventionelle Art. Teil 1 beschreibt den Weg bis zur Tête Rousse, der auch für geübte Wanderer zu bewältigen ist. Eine Empfehlung für all diejenigen, die den Reiz einer Mont Blanc Besteigung schnuppern wollen.

Nach einer atemberaubenden Fahrt über Martigny inklusive einer Pause bei Wein und Käsefondue, stehen wir nun auf einem Campingplatz in Chamonix. Das Wetterfenster für die kommenden Tage sieht fantastisch aus. 35 Grad und Sonne ohne Wolken bedeuten perfektes Bergwetter. Eine Email, dass zwei Plätze auf der Refuge du Goûter frei geworden sind, ist auch eingetroffen. Leider entscheiden wir uns zu zögerlich für die Zusage. Daher ist unsere Tour an dieser Stelle entscheidend voraus geplant: die ursprünglich gedachten zwei Tagesetappen mit Übernachtung auf der Goûter-Hütte teilen wir in zwei kleine und eine große Etappe auf und übernachtet wird im Zeltlager vor der Refuge de la Tête Rousse.

Start ist mit der Seilbahn bei Les Houches und weiter geht es mit der Zahnradbahn zur Bergstation Nid d’Aigle. Von hier aus steigen wir mit unserer Campingausrüstung im Rucksack auf bis zum besagten Camp und versuchen möglichst viel Schlaf für die Strapazen des folgenden Tages zu bekommen. Wir haben unser Zelt relativ früh – gegen 12, 13 Uhr aufgebaut und hauen uns direkt aufs Ohr. Als wir gegen 18 Uhr wieder aufwachen fühlen wir uns wie auf einem Campingplatz im Hochsommer an der spanischen Riviera. Nur das Publikum ist wesentlich internationaler: Bergsteiger aus Japan, Polen, Spanien und dem Rest der Welt haben sich zu unserem kanadisch-deutschen Camp gesellt. Wir beobachten während des Abendessens die Querung über das Grand Couloir und schmieden den Plan für den kommenden Tag.

Hier geht es weiter zu Teil 2.

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